Holocaust-Gedenktag

75 Jahre Befreiung der Menschen im KZ Auschwitz-Birkenau

Und wieder bei spd-Genosse Steinmeier als Bundespräsident Deutschlands in seiner Rede anlässlich des Holocaust-Gedenkens in Israel und der Befreiung von Auschwitz-Birkenau vor 75 Jahren ein eklatanter Widerspruch:

Bundespräsident Steinmeier sprach in seiner Rede u.a. von „… Wir trotzen dem Gift des Nationalismus!“ (hier hatte er wohl die AfD als den Erzfeind seiner Partei im Hinterkopf) – Und das ausgerechnet in Israel!

Wenn ein Land einen geradezu ekstatischen Nationalismus pflegt, dann doch wohl gerade Israel. Und dagegen ist auch gar nichts einzuwenden! – Aber gegen die Aussage des deutschen Bundespräsidenten sehr wohl. Es ist eigentlich schon ein klassischer Affront gegen Israel, was der Genosse sich dort geleistet hat. Doch den hat er offensichtlich gar nicht bemerkt.

https://www.ikz-online.de/politik/die-rede-des-bundespraesidenten-in-yad-vashem-im-wortlaut-id228221477.html

Klaus R., am 23.1.20

Die Entsprechende Passage der Rede Steinmeier, siehe Kreuz

Die Juden und alle anderen Opfer des Naziregimes wurden nicht vom Staat ermordet. Es waren Menschen aus Fleisch und Blut, die sie umgebracht haben. Solche, wie es sie heute immer noch gibt und mit denen wir im heutigen Staat leben.


Und wenn heute wieder Menschen zunächst drangsaliert, verfolgt, dann eingesperrt und als finales Prozedere umgebracht werden sollten, ist es wieder gerade nicht der Staat, der solche Verbrechen begeht – Staat ist kein Subjekt, ist anonym – sondern es sind Menschen aus unseren Reihen. Menschen, für die man sich allerdings zutiefst schämen muss. Die eine Schande sind für unsere Spezies! Aber sie gibt es; zuhauf. Sogar wieder organisiert. Scheinheilig, pseudodemokratisch, verlogen, am Ende lebensgefährlich für jeden, der ihnen nicht zum Munde redet und sich an deren Untaten nicht beteiligt.


Ich lege großen Wert darauf, Verbrechen nicht Institutionen zuzuordnen und anzulasten, sondern denen, die sie – im Schutzmantel des Staates und Institutionen – begehen. Und ich bin dafür, diese Leute möglichst auch beim Namen zu nennen. „Partei“ schafft zu viel Distanz zu dem, was in ihren Reihen von Menschen individuell getan oder unterlassen wird. Diese Selektierung und Konkretisierung ist bei der Aufarbeitung beider menschenverachtenden Diktaturen beflissentlich unterlassen worden. Das ist einer der Gründe, weshalb sich Ähnliches heute wieder zusammenbrauen kann und sich bereits spürbar zusammenbraut: Im Schutz der Anonymisierung durch „Staat“, „Partei“, „Kollektiv“, „Organisation“.


In meinen Augen, und aus meiner Sicht auf unsere Vergangenheit , sind wir inzwischen wieder auf einem Weg zu Verbrechen, die wir eigentlich nicht wiederholen dürften, wären wir wirklich lernfähig: Und wieder werden Menschen ob ihrer Zugehörigkeit zu einer Partei, ihrer Weigerung, sich an irrsinnigen Handlungen zu beteiligen und klar und unmissverständlich ihre Meinung zu formulieren und auch zu äußern – denn nur so wird Meinungsfreiheit mit Leben erfüllt – und die nicht bereit sind, sich vor den Karren einer geradezu menschenfeindlichen Regierung spannen zu lassen und in das Horn der diese Regierung ausmachenden Personen zu blasen, diffamiert, bedroht, physisch angegriffen, gemobbt und in ihrer Existenz bedroht.


Mir macht solche Entwicklung größte Sorge. Hinzu kommt noch die Gefahr für uns alle von außen, der stattfindenden Islamisierung unseres Gesellschaftssystems und der Tatsache, dass auf diese extreme Gefahr von den Personen, die im Auftrag des Staates handeln sollen, völlig falsch reagiert wird, um den sich abzeichnenden Folgen mit aller Konsequenz zu begegnen; zum Wohle unseres Landes, unseres deutschen Volkes.

Klaus R., am 27.1.19

https://www.facebook.com/Prof.Dr.Joerg.Meuthen/posts/1225595777589125?tn=K-R